Live aus Mainz: Was würde Google tun?

Web-to-Print im B-to-B-Business
printmaileasy
Der Name sei Programm, erläutert Jörg Scheffler von themediahouse: Kleine, mittelständische Unternehmen sollen ein simples Tool haben, um ihr Dialog- und Direktmarketing professionell, effizient und transparent abzuwickeln. Webbasiert können Vorlagen erstellt oder befüllt, Serienbrieffunktionen genutzt, Adressen verwaltet und optimiert werden. Dazu kommen alle „klassischen“ Lettershopleistungen wie Druck, Konfektion und Versand.
Nicht so easy, bekennt Scheffler, sei jedoch die Entwicklung und Integration eines solchen Projektes. 16 Monate habe es gedauert, 3.500 interne Mannstunden steckten in drin. Die Software allein, sei noch nicht die Lösung, sondern nur das Tool, das Geschäftsmodell zu realisieren, und sei lediglich mit 15% der Gesamtkosten budgetiert. Interne Leistungen (60%) und vor allem Marketing (25% der Gesamtkosten) müssen – so die Erfahrung Schefflers – einkalkuliert werden. Diese Anstrengungen und Investitionen ist der leichtfüßigen und schlanken Anwendung nicht anzusehen. Und das trägt maßgeblich zu dem Erfolg der Plattform bei.
Web-to-Print-Lösungen für Industrieanwender stellt Mike Röttgen von der arvato systems vor. Arvato versteht sich als „allround-Dienstleister“ – nicht nur im Bereich Web-to-Print. Das beginnt mit der Beratung und der Konzeption, geht über Entwicklung und Implementierung bis hin zu IT, Workflowmanagement und Druckvorstufe. Und schließlich die Leistungen Press und Postpress bis Adressmanagement. Web-to-Print sei einmal Tool für arvato (Beispiel individuelle Bordbücher / Bedienungsanleitungen), das andere Mal Portalsoftware (maxiprint.de) oder auch Feature, um Onlineinhalte zu individualisierten Produkten zusammenzustellen (via Print-on-Demand-Modul auf wikipedia.de).
B-to-B-Kunden wollen Lösungen, keine technischen Details, resümiert Röttgen, effiziente Workflows sind dabei unerlässlich. Auch als Dienstleister müsse man Business Development für seine Kunden treiben, auf starke Netzwerke setzen, rechtzeitig Trends aufnehmen.
Röttgen empfiehlt dem Auditorium den regelmäßigen und energischen Perspektivenwechsel: “Fragen Sie nicht nur, was Ihr Mitbewerber täte, fragen Sie, was würde Google tun“.
- Für den Kunden denken: Web-to-Print schafft neue Druckmärkte
- Siebtes Web-to-Print Forum ein voller Erfolg
- Live aus Mainz: Kochbuch auf Knopfdruck















