Live aus Mainz: was die Welt nicht braucht …

… sind Drucker, die auch noch online gehen …
So provokant eröffnet Bernd Zipper, zipcon consulting das Thema „Web-to-Print im B-to-B-Business“. Und fordert, dass sich Drucker heute als Mediendienstleister verstehen müssen! Etwas anbieten, „was kracht, was pfiffig ist, was den Businesskunden Arbeit abnimmt.“
Was Unternehmen Kopfschmerzen bereitet, sind Workflow, Effizient, Prozesse. B2B-Kunden seien, so Mike Röttgen von arvato systems GmbH, an Lösungen interessiert, nicht an technischen Eckdaten
der Druckmaschinen oder Buzzwords wie Media Asset Management, eProcurement, Online-Softproof oder Remote-Publishing-Systeme.
Anhand von Freigabeprozessen, erläutern die Referenten, wie effizient Kommunikation zwischen Agentur, Ducker, Vertrieb, Management, Werbung und Einkauf abgebildet werden können. Es gebe noch Medienhäuser, berichtet Röttgen, die freigegebene Druckfahnen per Kurier quer durch die Republik karrten – und das zweimal pro Woche, und stellt die berechtigte Frage, ob so etwas noch zeitgemäß sei. Sehr viel effizienter sei es, diese Prozesse und die Kommunikation webbasiert abzubilden, eben via Web-to-Print.
Wieder geht es darum, Nutzen zu stiften. Im B-to-B-Bereich heißt das oft, dem Kunden Einsparpotenziale aufzuweisen. (jfw)
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